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So muss eine harley aussehen , downtown anchorage
So muss eine harley aussehen , downtown anchorage
Statt hausboot hat man sowas in anchorage im Garten stehen
Statt hausboot hat man sowas in anchorage im Garten stehen
Whiskeytime in Alaska
Whiskeytime in Alaska
Cabela's, der grösste outdoorstore der welt auf 30.000 m2 , vom Zelt bis Boot, incl ca 1500 Schiessprügel, sehen , Ausweis zeigen, zahlen, mitnehmen - samt Munition
Cabela’s, der grösste outdoorstore der welt auf 30.000 m2 , vom Zelt bis Boot, incl ca 1500 Schiessprügel, sehen , Ausweis zeigen, zahlen, mitnehmen – samt Munition
Vintage-winchesters für Leute mit Geld
Vintage-winchesters für Leute mit Geld
30mm-Halbautomatik vermutlich zum Wasserflugzeuge abschiessen..
30mm-Halbautomatik vermutlich zum Wasserflugzeuge abschiessen..
Was meine Tochter Eva alles hat...?
Was meine Tochter Eva alles hat…?
Whittier, altes Hafendorf und army-base, morbides aus dem kalten Krieg
Whittier, altes Hafendorf und army-base, morbides aus dem kalten Krieg
Landy vor der Fährverschifgung
Landy vor der Fährverschifgung
Prinz William und. Entdeckt von James Cook.
Prinz William und. Entdeckt von James Cook.
Die
Die „aurora“ mit der ich samt Auto nach Valdez übersetzte
columbia glacier bay incl minirisberge
columbia glacier bay incl minirisberge

Landy auf unserem weg von Valdez nach Dawson City ( 20.7.)
Landy auf unserem weg von Valdez nach Dawson City ( 20.7.)
Kurz vor Tok im Nowhereland 21.7.
Kurz vor Tok im Nowhereland 21.7.
In
In „Chicken“ die erste Camping Übernachtung
After the goldrush.... ( song von neill young)
After the goldrush…. ( song von neill young)
Auf dem weg nach Dawson City 21.7
Auf dem weg nach Dawson City 21.7

Always sick but never dies!

Zunächst mal möchte ich mich entschuldigen das ich die letzten Tage keine Blogeinträge gemacht habe, dass hatte mehrere Gründe aber in der Hauptsache lag es daran, dass ich sehr selten und wenn dann nur für entsprechend kurze Zeit WLAN zur Verfügung hatte. So musste ich beispielsweise die letzten beiden Nächte auf (richtig gelesen,auf!) dem Landy verbringen da die ganzen Motels die ich abkaperte keine Zimmer mehr frei hatten und die Hotels unverhältnismäßig hohe Preise verlangten! In der Zwischenzeit habe ich natürlich längst die kanadische Grenze passiert, durch den Zoll hindurchzukommen war allerdings eine zähe Geburt die ganze 2h andauerte! Meinen zweiten,unfreiwilligen Boxenstopp hatte ich mitten in der Pampa, in the middle of nowhere, wie man hier so schön sagt, rund 120 km vor der am nächsten gelegenen Stadt Edmonton. Ansonsten läuft der Landy ganz passabel, hier und da gibt es ein paar kleinere Probleme, eben always sick but never dies wie man unter Landy-Fahrern gerne sagt. Das größte Problem sind bislang aber die Reifen, da dies bereits der Zweite war, den ich austauschen musste und dass obwohl ich gerade etwas über die Hälfte des gesamten Weges nach Alaska geschafft habe…Fast vergessen zu erwähnen hätte ich an dieser Stelle, dass ich natürlich auch hier in Kanada live miterleben durfte wie unsere Jungs nach 24 Jahren endlich mal wieder diesen wunderschönen Pokal gewonnen haben! Ich habe in der Sportsbar in Edmonton, ein paar ausgewanderte Deutsche kennengelernt mit denen ich den restlichen Abend in feierlicher Stimmung verbrachte. Wir tranken den ein oder anderen Whiskey/Jägermeister/Bier auf den deutschen Sieg mit dem Resultat dass ich am nächsten Morgen mit einem Hangover aufwachte und erst gegen 12 Uhr meine Reise fortsetzen konnte…

Nachdem ich noch kurz beim lokalen Reifenhändler vorbeischaute um meinen kaputten Ersatzreifen austauschen zu lassen machte ich mich auf den Weg in den wohl letzten größeren Ort vor Anchorage, Grande Prairie!

Von hier aus sind es nun noch rund 2500km bis nach Alaska. Da ich am Do gegen 12 Uhr dort sein will, wenn mein Dad per Flugzeug aus Frankfurt eintrifft, werden die nächsten beiden Tage wohl sehr lang werden!

 

Es geht auch ohne Panne!

Momentan hier: Wisconsin Dells, Wisconsin USA

Zurückgelegte Strecke : 820km Gesamt: 1650km

Tag 2 meiner großen Reise startete etwas später als geplant da ich ja auch gestern nach der Panne später in meinem Zielort, Amherst, eintraf. Von hier aus ging es dann heute morgen um 9Uhr auf den Highways 80&90 in Richtung Nordwesten.Auf meinem Weg hierher nach Wisconsin Dells habe ich ganze vier Bundesstaaten durchfahren und zwar(von Osten nach Westen) Ohio, Indiana, Illinois und zu guter Letzt natürlich Wisconsin! Ein Highlight war mit Sicherheit Chicago, hatte man auf dem mautpflichtigen Skyway (ein sehr schöner Name, wie ich finde) doch einen sehr schönen Blick auf die Skyline (daher der Name) der Stadt.Dummerweise traf ich genau zu dem Zeitpunkt dort ein, als es mit dem Berufsverkehr so richtig losging…Ich will an dieser Stelle nicht übertreiben aber der Verkehr in Stuttgart dagegen ist ein Witz.So dauerte es gute 2h bis ich aus Chicago und den angrenzenden Vorstädten wieder rauskam…Dies dürfte auf meinem Weg nach Alaska aber zum Glück  die wohl letzte,wirklich große Stadt gewesen sein. Dannach wurde es etwas ruhiger auf den hiesigen Straßen sodass ich mit unserem Landy, der mir heute keinerlei Sorgen bereitete,  gegen 20 Uhr in diesem überschaubaren Örtchen eintraf.Jetzt heißt es erstmal ein weinig regenerieren, ehe es dann morgen früh weiter geht. Abhängig davon wie es im Allgemeinen läuft, könnte ich morgen bereits die kanadische Grenze passieren, warten wir’s ab!

What a tough day! (Aller Anfang ist schwer)

Ganz recht what a tough day, wie man hier sagen würde! Ich weiß garnicht womit ich anfangen soll… Am Besten der Reihe nach! Der Tag begann heute früh eigentich recht harmlos.Um 6 Uhr Ortszeit stand ich auf, frühstückte bei den Scheibles zuhause noch etwas und machte mich dann auf den Weg.Bevor ich auf den Highway gen Westen gelangte, wollte ich den Landy vorher unbedingt noch volltanken. Hier fingen die Probleme schon an, den in Amerika laufen die Dinge bekanntermaßen etwas anders ab.Da es hier üblich ist per Karte direkt an der zapfsäule zu zahlen folgte ich diesem Beispiel.Karte durchziehen,alles kein Problem-denkste! Ich wurde vom Automaten nach dem dortigen Zipcode (entspr. in etwa der dt. Plz) gefragt und hatte als Deutscher natürlich keine Ahnung! Nach einigem hin und her mit der Kassiererin im Store gelang es aber schließlich doch noch den Landy volzutanken. Daraufhin machte ich mich auf den Weg zu den Highways bzw. Interstates, da diese meistens durch mehrere Bundesländer(states) verlaufen. Meine Route führte mich an mir unbekannten Städten vorbei, immer schön in Richtung Westen. Just keep on going wie man hier zu sagen pflegt…leichter gesagt als getan denn es wurde rel. schnell monoton da die Strecken schier endlos erscheinen. Einziger Trost war die wunderschöne Landschaft von der man umgeben wird! Der Landy machte keinerlei Anstalten und lief, wenn auch etwas langsam, bis auf weiteres problemlos. Zum Zeitvertreib lieferte ich mir ab und an ein Rennen mit den Trucks (Lkws) hatte aber mit meinem brit. Racingcar keine Chance. Vorallem bergauf hieß es immer schön zurückschalten und zurücklehnen. Die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 65 mph (in etwa 110 km/h) habe ich wenn überhaupt nur bergabwärts erreicht. So tuckerte ich also gemütlich dem Ende meiner heutigen Tagesetappe entgegen als es plötzlich geschah! Ein Knall, gefolgt von einem sehr unangenehmen Geräusch, einem Art Quitschen. Mir war sofort klar, dass es etwas mit dem Reifen sein musste. Ich war bemüht den leicht wankenden Landy in der Spur zu halten und konnte ihn einige Meter später sicher auf dem Standstreifen zum Anhalten bringen! Ich zog die Warnweste über, stieg aus und musste feststellen dass sich mein Verdacht bestätigte-ein komplett zerrissener Reifen! Was nun fragte ich mich?-Selbst ist der Mann dachte ich mir und legte also erstmal selbst Hand an. Dies ging zunächst bis zu einem gewissen Grad gut scheiterte aber im Endeffekt an dem nicht ausreichend vorhandenen Werkzeug.Hilfe musste nun also her! So rief ich einen Freund an der Ostküste an der mich an die AAA weiterleitete. Diese entspricht etwa dem deutschen ADAC und die beiden sind zum Glück auch noch Partnerorganisationen sodass es nach einigem hin und her schließlich kein Problem war einen Pannenwagen herzuholen. An dieser Stelle nochmal ein herzliches dankeschön an meinen Freund Robert Bandov (aka Couch), you did a great job! Während meiner Wartezeit auf den Pannenwagen kam die Polizei vorbei, zu allem Überfluss auch noch der dortige Sherrif höchstpersönlich. Richtig klischeehaft mit dem für Sherrifs typischem runden, perfekt sitzendem Hut dazu ein astrein gebügeltes Hemd plus Hose und Schuhe wie ich sie noch nie hab glänzen Sehen! Freundlich aber bestimmt war er bemüht mir zu helfen, hatte aber am ende auch kein besseres Werkzeug zur Verfügung.So machte er sich nach einer Absicherung der Unfallstelle durch leuchtende Pyrostäbe, die er an den Straßenrand legte, wieder aus dem Staub! Kurze Zeit später kam dann endlich der Pannenwagen samt Fahrer, ein echter Profi, der mit mir zusammen den Reifen in unter 5 min wechselte! Nachdem ich ihm ein Trinkgeld gab überprüfte er freundlicherweise noch den Luftdruck sämtlicher Reifen und ich konnte im Anschluss die letzten rund 40 km meiner heutigen Tagesetappe fortsetzen! Erschöpft aber froh endlich im Motel angekommen zu sein erfuhr ich dann von meinem Vater am Telefon noch vom grandiosen Sieg unserer Nationalmannschaft! Ich muss allerdings zugeben, dass es mich immernoch ankotzt(ich finde einfach kein passenderes Wort) dass ich dieses Spiel hier nirgens live verfolgen konnte! Die Amis haben’s einfach nach wie vor immer noch ned so mit König Fußball… Naja seis drum morgen ist ein neuer Tag und es geht ab nach Au Claire, New Wisconsin! Ich hoffe dass ich den Rest dieser Reise fortan ohne Pannen übersteh! 

Welcome to America!

But first let me take a selfie 
But first let me take a selfie 

Nach einem rund achtstündigen Flug bin ich gestern Mittag(Ortszeit) in Newburgh, New York gut angekommen! Danke an dieser Stelle an Helga+Hank Schaible für die Abholung vom Flughafen und die herzliche Aufnahme in ihrem wunderschönen Zuhause! Der Landy hat allem Anschein nach den Schifftransport von Bremen bis hierher gut überstanden.Fahrer und Fahrzeug sind nun also zum ersten Mal auf amerikanischem Boden (wieder-)vereint. Das Einzige was im Moment stört ist das amerikanische Lightbeer, ganz recht, LIGHTbeer! Die Zeitverschiebung macht sich zudem auch noch etwas bemerkbar… Heute gilt es nochmal die letzten Einkäufe zu tätigen und den Landy nochmal fachmännisch beäugen zu lassen ehe es dann Di. früh auf in Richtung Alaska geht!